Bezirksverband Schwaben

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Pflegeheimkosten unzumutbar

Wir von der Senioren-Union halten die Pflegeheimkosten für unzumutbar uns es sieht so aus, als ob wir auf dem Weg in eine neue Altersarmut sind. Entgegen den Versprechungen der Ampel-Regierung in Berlin werden die Kosten für Pflege, speziell für Pflegeheime, nicht gesenkt, sondern wachsen weiter deutlich. Eine aktuelle Statistik zeigt, dass allen Versprechen aus Berlin zum Trotz die Kosten für Pflegeheimplätze seit einem Jahr weit über 200 € gestiegen sind. „In Bayern liegt die finanzielle Belastung eines Pflegebedürftigen in einem Pflegeheim heute ohne Zuschüsse bei 3.084 €, mit Zuschüssen liegt die Eigenbeteiligung im ersten Jahr bei 2814 € pro Monat. Das ist mit der Durchschnittsrente nicht mehr zu bezahlen, wir rutschen über die Pflegekosten in eine neue Altersarmut“, so unser SEN Landesvorsitzender Franz Meyer.  Im Bundesdurchschnitt liegt die Eigenbeteiligung für einen Pflegeheimplatz durchschnittlich bei 3123 €, mit dem Zuschuss der Pflegekassen bei 2871 €, jeweils im ersten Jahr. „Immer lauter stellt sich die Frage, wie Pflegebedürftige oder ihre Angehörigen eine derartig hohe finanzielle Belastung stemmen sollen“, unterstreicht Franz Meyer. „Wir erwarten vom Bundesgesundheitsminister Lauterbach nicht flotte Sprüche, sondern Maßnahmen, die älteren Menschen auch im Pflegeheim ein Leben in Würde erlauben.“ Insgesamt sehen wir von der Senioren-Union der CSU großen Handlungsbedarf und erwarten von der Bundesregierung Vorschläge für zwei große Reformen, nämlich eine Pflegereform und eine Rentenreform. „Gesundheit und Pflege sind vor allem für das Leben im Alter prägende Themen, weil eine besondere Versorgung erforderlich ist, die aber auch finanzierbar sein muss“, fasst Dr. Christian Alex, Leiter der Arbeitsgruppe Pflege und Gesundheit, zusammen. „Wir fordern die Ampel-Regierung auf, die Kernthemen in Angriff zu nehmen, die zu einer Verbesserung bei der Pflege führen müssen: Anstrengungen beim Kampf gegen den Fachkräftemangel in der Pflege, flächendeckende Versorgung mit Krankenhäusern und mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung, vor allem im ländlichen Raum".

Dienstleistung für Digitalisierung und Kommunikation

Die Gruppe der Digitalbeauftragten der Kreisverbände der SEN Schwaben positionierte sich bei ihrer konstituierenden Sitzung am 14. Juni 2024 mit dem Digitalbeauftragten des SEN Bezirks Schwaben, Gerhard Schempp, als Dienstleister für die jeweiligen Kreisverbände in den Themen Digitalisierung und Kommunikation. Der technologische Fortschritt mit immer schnelleren Innovationszyklen bei Internet, sozialen Medien, Plattformen, Automatisierung und KI birgt die Gefahr, dass Seniorinnen und Senioren zunehmend den Anschluss bei der Nutzung dieser Technologien verlieren und so ist die Installation von Digitalbeauftragten in den Kreisverbänden als zentraler Kontakt- und Servicepunkt eine hoffentlich hilfreiche Maßnahme, die allerdings nicht ohne eine konstruktiv-kritische, aber offene Heransgehensweise aller Mitglieder erfolgreich umgesetzt werden kann. Die nächsten Schritte, so das Ergebnis der Sitzung, werden die Aktualisierung des Internetauftritts www.senioren-union-schwaben.de insb. auf Ebene der Kreisverbände und der Auf-/Ausbau von Kommunikationsplattformen in den jeweiligen Kreisverbänden sein. Das Team (s. nachfolgendes Bild, wobei die Vertreter von drei KVs fehlen) freut sich auf viele "digitale Interaktionen" und bittet alle Mitglieder der SEN Schwaben um kräftiges Mittun.

 Gruppenbild der Teilnehmer 1 Sitzung      

 

Landesversammlung SEN Bayern am 14. Mai 2024 in Erlangen 

Die SEN Schwaben mit Vorsitzendem Gottfried Hänsel war bei der Landesversammlung der Seniorenunion Bayerns in Erlangen am 14. Mai 2024 stark vertreten (s. Bild unten). Die Tagung stand ganz im Zeichen der, in drei Wochen stattfindenden Wahl zum Europäischen Parlament. Deshalb war es eine besondere Freude und Ehre, dass unser Vorsitzender SEN Bayern, Altlandrat Franz Meyer (im Bild rechts), den CSU Spitzenkandidaten und EVP-Fraktions- und Parteivorsitzenden, Manfred Weber MdEP, begrüßen konnte. Dessen großartige Rede wurde mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt und anschließend mit euphorischem Beifall gefeiert. Kandidat und Vorsitzender bitten darum, um jede Stimme, auch im vorpolitischen Raum, zu kämpfen: Jede Stimme für die CSU ist eine Stimme für Bayern in Europa, denn nur auf unserer Liste stehen ausschließlich Kandidaten aus Bayern! Manfred Weber unterstrich dabei auch nachdrücklich die Anerkennung der Arbeit der Seniorenunion. In einer Videobotschaft hieß der CSU-Bezirksvorsitzende, Innenminister Joachim Herrmann, MdL, die Delegierten aus ganz Bayern in Erlangen willkommen. Lob und Anerkennung für seinen aktiven Einsatz erhielt der Landesverband der Senioren-Union auch von Martina Gießübel, MdL, der seniorenpolitischen Sprecherin der CSU-Landtagsfraktion, von dem Beauftragten der CSU für Mittel- und Osteuropa, Dr. h.c. Bernd Posselt und von dem Erlanger Altoberbürgermeister, Prof. Dr. Siegfried Balleis.

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Verabschiedung "Erlanger Erklärung" 

In der dann im Rahmen der Versammlung einstimmig verabschiedeten „Erlanger Erklärung 2024“ hat die Senioren-Union der CSU ihr Aufgabenschwerpunkte für die kommenden Monate festgeschrieben. „Die Senioren-Union ist Anwalt einer Altersgruppe, der dafür sorgt, dass die Werte und Wünsche von Senioren aus politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht respektiert und aufgegriffen werden. Wir setzen auf konkrete und wirkungsvolle Maßnahmen, die zur Verbesserung der Lebensumstände älterer Menschen beitragen“, erklärte Franz Meyer. „In der ‚Erlanger Erklärung‘ fordern wir die Weichenstellungen in der Politik, die der Lage der älteren Generation Rechnung tragen. Wir helfen mit, die Lebenssituation der älteren Menschen zu verbessern – für eine bessere Zukunft der gesamten Gesellschaft!“

  
 

Mit vereinten Kräften

CSU Bezirksparteitag in Friedberg im Zeichen der Europawahl

In Geschlossenheit und mit vereinten Kräften, so unser Bezirksvorsitzender und Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek, lässt sich bei der anstehenden Europawahl am 9.06.2024 das gewünschte gute Ergebnis für die CSU erzielen. "Das geeinte Europa als wertvolles Erbe bewahren, gemeinsam für Frieden, Freiheit und Wohlstand eintreten", unter dieser Überschrift standen die Reden von Spitzenkandidat und EVP-Vorsitzendem Manfred Weber und unserem schwäbischen Spitzenkandidaten Markus Ferber. "Wir alle sind aufgerufen, in persönlichen Gesprächen - insbesondere auch mit den Erstwählern ab 16 Jahren -  auf eine hohe Wahlbeteiligung hinzuwirken", so unserer Vorsitzender der Seniorenunion der CSU in Schwaben, Gottfried Hänsel.  

Einen geschlossenen Auftritt zeigt das folgende Bild mit Markus Ferber, Manfred Weber, Gottfried Hänsel und den Stadträten Anton Eireiner und Nicolas Bumba aus Wembding.

Bezirksparteitag CSU Schwaben 3 Mai 2024   

 

Wahlaufruf Europawahl 2024

Die Europawahl am 9. Juni 2024 ist eine Richtungswahl für unseren Kontinent. Während linksgrüne Kräfte von einem dirigistischen europäischen Zentralismus träumen, fallen Populisten und Extremisten von rechts in nationale Kleinstaaterei zurück. Beides wird den enormen Herausforderungen – Europas Frieden zu sichern, die Migrationskrise zu beenden und unseren Wohlstand nachhaltig zu erhalten – nicht gerecht. Um das zu erreichen, braucht es eine starke CSU in Europa. Unsere Europapolitik folgt dabei klaren Prioritäten: Der Friedenssicherung, der Begrenzung der Migration und der Sicherung unseres Wohlstands. SEN Landesvorsitzender Franz Meyer präzisiert: "Die Senioren-Union (SEN) der CSU will ein Europa, das regional verwurzelt, national getragen und europäisch legitimiert ist. Wir stehen zu einer europäischen Leitkultur, die von der Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Toleranz und solidarischem Miteinander geprägt ist. Gleichzeitig ist es unser Ziel, den gesellschaftlichen Zusammenhalt besonders auch zwischen den Generationen zu fördern. Dabei setzen wir auf Ehe und Familie als Keimzelle unserer Gesellschaft und würdigen die Lebensleistung älterer Generationen. Dazu zählt auch die Gewährleistung der Weitergabe von erarbeitetem Wohlstand an die nächste Generation". 

Die folgenden 5 Ziele stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit: 


1. Für ein Europa, das den Frieden sichert.  
2. Für ein Europa, das die Migration begrenzt.  
3. Für ein Europa, das Innovationen fördert.  
4. Für ein Europa, das keine Schulden macht.  
5. Für ein Europa, das die Landwirtschaft wertschätzt.  

Bitte lesen Sie die Details unseres Programms durch Anklicken des folgenden links: 

Link: Wahlaufruf Europawahl 2024